Die neue DJI M30T im Test

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Die neue DJI M30T im Test -

Wir haben die DJI M30T im PV-Park getestet!

Nachdem DJI die M30-Serie offiziell vorgestellt und veröffentlicht hatte wollten wir die Drohne natürlich im Praxistest auf Herz und Nieren überprüfen und Erfahrungen aus erster Hand sammeln.

Dazu konnten wir in zwei Photovoltaik-Parks in Bayern alle Vorzüge des neuen Systems direkt am Objekt testen.

Bei Detektion von Auffälligkeiten kann dann mit allen drei Kameras gleichzeitig der Schaden genauer betrachtet und auch dokumentiert werden. Dies ist sowohl im Foto- als auch im Videomodus möglich.

Dank des Laser-Range-Detektors kann man jederzeit die exakte Entfernung von Kamera zum Modul sehr präzise auf wenige Zentimeter genau bestimmen. Dies kann bei Höhenänderungen und exakten Messungen eine wichtige Kontrollinstanz darstellen.

Mit dem hohen optischen Zoomfaktor sind auch sehr detaillierte Bilder aus großen Höhen gut zu erkennen und die einzelnen Module können auf optische Schäden und Verschmutzungen untersucht werden. Der 48 MP 1/2-Zoll CMOS-Sensor mit 5-16× optischen Zoom und bis zu 200× max. Hybridzoom zeigt hier seine volle Leistung.

Am Objekt vor Ort waren wir innerhalb weniger Minuten einsatzbereit in der Luft.

Dank des geringen Packmaßes und des durchdachten Klappkonzepts kann die M30T problemlos und schnell transportiert und aufgebaut werden.
Innerhalb von weniger als zwei Minuten stand die Drohne bereits einsatzbereit in der Luft und es konnte aus größerer Höhe ein Gesamteindruck gewonnen werden.

Nach kurzer Koordination wurden die einzelnen Reihen in angepasster Höhe beflogen.
Mit den verschiedenen Auswahlmöglichkeiten der Bilddarstellung kann man sich entweder das Wärmebild, das Digitalkamerabild (wahlweise Zoom- oder Weitwinkel) oder beide Bilder parallel anzeigen lassen.

Natürlich bietet die M30T Wärmebildkamera mit 640x512 Pixel und radiometrischen Sensor sowohl in Echtzeit als auch in der Nachbearbeitung mit dem DJI Thermal Analysis Tool (https://www.dji.com/de/zenmuse-h20-series/downloads) die Möglichkeit der Temperaturmessung.

Die Messeinstellung lässt sich ebenso wie die Farbdarstellung (Palette) per Touch jederzeit live anpassen.

Dank der Brennweite von 40 mm im Äquivalent hat man bei Inspektionsaufgaben ein noch detaillierteres Bild. Die Messgenauigkeit liegt je nach Arbeitsbereich bei ±2 °C oder ±2 %. Ebenso wieder verfügbar ist die Isothermen-Funktion, welche uns die Suche nach bestimmten Temperaturbereichen durch definierbare Schwellenwerte deutlich vereinfacht.

Dank der langen Akkulaufzeit und bis zu 40 Minuten Flugzeit eignet sich die Drohne hervorragend auch für großflächige oder leistungsintensive und langwierige Inspektionen sowohl in der Freifläche als auch auf Gebäuden.

Fazit: Die M30T eignet sich optimal für den Einsatz in der Inspektions- und Energiebranche. Handlich und dennoch leistungsstark ist Sie die perfekte Lösung sowohl für kleinteilige als auch weitläufige Anlagen. Mit ihrer leistungsstarken Hybrid-Kamera und der langen Flugzeit wird ein Maximum an Performance erreicht.
Dank ihres geringen Gewichts von unter 4kg wird Sie in vielen Bereichen auch ohne aufwändige Genehmigungen flexibel und unkompliziert einsetzbar bleiben.