Drohnen in der Industrie

Inspektion und Dokumentation mit Zoom- oder Wärmebildkamera

Im Industriesektor kommen Multikopter vornehmlich für Inspektionsaufgaben zum Einsatz, da ein Multikopter in vielen Szenarien entscheidende Vorteile mit sich bringt. Ausgestattet mit einer hochauflösenden Foto- und Videokamera, Zoomkamera oder Wärmebildkamera kann das Gerät Blickwinkel erreichen, für die sonst ein Gerüst oder eine Arbeitsbühne nötig wäre. Außerdem kann ein Multikopter speziell dann eingesetzt werden, wenn aus Sicherheitsgründenden keine Person den betreffenden Bereich betreten darf.

Zu den verschiedenen möglichen Inspektionsobjekten zählen hier zum Beispiel Oberleitungen, Pipelines oder auch Windkraftanlagen. Für die Kontrolle von Stromleitungen oder Windkraftanlagen sind in der Regel Hubschrauber und Industriekletterer vonnöten. Mit einer leistungsfähigen Zoomkamera ausgestattet, können mit einem Multikopter beispielsweise Schäden schnell und flexibel auch an schwer zugänglichen Stellen inspiziert werden. Der Pilot steuert dabei das Fluggerät bequem und in sicherem Abstand vom Boden aus.

Inspektion & Dokumentation

  • Hochspannungsleitungen
  • Brücken
  • Schornsteine
  • Dächer
  • Solarparks
  • Windkraftanlagen
  • Sendemasten

Vermessung

  • Steinbrüche, Kieswerke, etc.
  • Gruben
  • Grundstücke
  • Abraum 

Thermografie

  • Wärmebrücken an Fassaden und Dächern
  • Defekte Solarpanels

Solar- und Photovoltaikanlagen 

Bei der Inspektion großer Photovoltaikanlagen ist der Multikopter mit Wärmebildkamera nicht mehr wegzudenken. Eine Thermalkamera macht auch das Infrarotlicht sichtbar, was zum Beispiel bei der Zustandsprüfung von Solaranlagen enorm hilfreich ist. Da sich nahende Paneldefekte durch die stärkere Erwärmung zeigen, kann bereits vor dem Eintreten des Defekts der Austausch veranlasst werden. Umgreifende Schäden oder sogar Brände können so einfach vermieden werden. Mit speziellen Wärmebildkameras wie zum Beispiel der Workswell Wiris lassen sich Videos aufzeichnen, in deren Einzelbildern die Temperatur jedes Bildpunktes bestimmbar ist. So lassen sich schnell und effektiv bereits in der Luft Hotspots nicht nur aufspüren, sondern auch anschließend am Boden genauestens dokumentieren. 

Gebäudethermografie

Immer häufiger kommen bei der Suche nach Wärmebrücken an Gebäuden Wärmebildkameras zum Einsatz. Auch hier lässt sich der Anwendungsbereich mit Multikoptern als Trägersystem erweitern. Gerade Fassaden von sehr hohen Gebäuden lassen sich aus der Luft schnell, flexibel und unkompliziert beurteilen, ohne dass eine Hebebühne notwendig wäre. Vor allem aber das Dach eines Gebäudes muss schließlich aus der Luft untersucht werden. Große Dächer können dabei auch autonom mittels programmierter Flugwege überprüft werden.

Aufzeichnung und Auswertung

Unsere Wärmebildkameras besitzen je nach Ausführung verschiedene Möglichkeiten der Bildauswertung. Mit radiometrischen Kameramodellen wie FLIR VUE Pro R und Workswell Wiris kann eine besonders detaillierte Nachbearbeitung durchgeführt und mittels spezieller Software die Temperatur der Einzelbilder pixelgenau bestimmt werden. Dies bildet die Grundlage, um anschließend Bilder zur besseren Darstellung einzufärben, interessante Temperaturbereiche hervorzuheben sowie Maxima, Minima und Durchschnittswerte anzuzeigen.

Dokumentation des Baufortschrittes

Baugelände für neue Ortsteile, Bauprojekte und Industrieanlagen müssen bereits in der Planungsphase visualisiert werden, damit sie den Beteiligten und Investoren schon vor dem ersten Spatenstich vorgestellt werden können. Aus der Luft betrachtet, lässt sich der Verlauf der Arbeiten perfekt dokumentieren.

Der Vorteil bei der Verwendung moderner Koptersysteme liegt hier nicht nur in der unkomplizierten Anwendung, die auch mehrere Aufnahmen pro Tag mit geringstem Zeitaufwand erlaubt ? über die integrierte Wegpunktfunktion können immer exakt die gleichen Punkte in derselben Höhe angeflogen werden, und sogar die gradgenaue Ausrichtung der Drohne und der Neigungswinkel der Kamera können wiederholbar vorgegeben werden.

VERMESSUNG

Planung von Baugebieten, Trassierung von Verkehrswegen und Versorgungsleitungen, Dokumentation archäologischer Ausgrabungsflächen, städtischer Hoch- und Tiefbau – in vielen Bereichen sind präzise Vermessungsdaten die Voraussetzung für den Projekterfolg. Um möglichst schnell und wirtschaftlich Vermessungsarbeiten durchführen und Geländekarten erstellen können, werden verstärkt Drohnen eingesetzt. Moderne UAVs sind in der Lage, mittels integrierter satellitengestützter Navigation beziehungsweise über mobile Bodenstationen, zentimetergenaue Karten zu erstellen. Für viele Bauvorhaben, wie etwa den Bau von Autobahnen oder Eisenbahnstrecken, reichen Karten allein jedoch nicht aus. In Kombination mit leistungsfähiger Software ermöglichen Drohnen vielfältige Visualisierungen und Auswertungen von erfassten Geodaten. So können beispielsweise Punktwolken erstellt und klassifiziert, Bauwerksdatenmodellierungen (BIM) errechnet sowie Volumen- und Massenberechnungen durchgeführt werden. Zusätzlich zur Erstellung von 3-D-Modellen können die Daten auch verwendet werden, um 2-D-Orthofotos zu generieren und so einen maßstabsgetreuen Überblick über das Baugelände zu erhalten. Mit Drohnen erstelltes Kartenmaterial optimiert die Planung von Bauprojekten, erlaubt eine genaue Dokumentation des Projektfortschritts und hilft so dabei, frühzeitig mögliche Probleme zu erkennen und Risiken für Bauträger und Ausführende zu minimieren. Auch die Wissenschaft setzt auf hochpräzise Drohnenkartierung. So ist beispielsweise die genaue Dokumentation von Befunden und deren Freilegung in der Archäologie unverzichtbar. Drohnen ermöglichen die kosteneffiziente Erstellung von vielfältig auswertbarem Kartenmaterial für unterschiedlichste Anwendungen.

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