M30T - Die perfekte BOS Drohne?

19.05.2022 10:50|

Drohnen mit leistungsfähigen optischen Kameras gibt es bereits seit einiger Zeit. Geräte mit Wärmebildkameras sind auch schon etabliert, genau wie Duale Akkusysteme und Flugzeiten über 30 Minuten. IP-Zertifizierte Drohnen, die auch bei schlechten Witterungsbedingungen eingesetzt werden können, sind noch relativ neu, aber auch solche Geräte hat man schon gesehen.

Was die neue DJI M30 Serie und im speziellen die M30T (T steht dabei für Thermal, also das Gerät mit Wärmebildkamera) aber auszeichnet, ist die perfekte Kombination all dieser Komponenten.

Um das auch in der Praxis testen zu können, haben wir uns mit der Feuerwehr Roding zusammengetan und einen aufwändige Übung gestaltet um die Funktionen des M30T auf Herz und Nieren zu testen. Sogar das Wetter hat mitgespielt und uns von leichtem Hagel, über Regen, bis hin zu bestem Frühlingswetter die volle Palette zu bieten. Um das Ganze nicht zu einfach zu machen gab es natürlich auch böige Windbedingungen.

Das Szenario der Übung ist schnell erklärt. Explosion und möglicherweise Brand in einem Steinbruch, inklusive einer vermissten Person. Also die M30T eingepackt, auf ein Fahrzeug verladen und ab zur Einsatzstelle.

Dort angekommen musste selbstverständlich zuerst die Lage aufgeklärt werden. Dank Liveübertragung auf einen externen Monitor konnte sich die Einsatzleitung vom Ort der Explosion direkt ein Bild machen.

Besonders hilfreich ist hierbei die Wärmebildkamera mit 640*512 Linien Auflösung und die Zoomkamera mit 16-fach optischem Zoom (bis zu 200-fach Hybridzoom). Dank der Temperaturmessung mittels Hotspot- und Coldspotmessung, konnten die Brandherde schnell ausgemacht werden. Ein Umschalten auf die Zoomkamera erlaubt die endgültige Aufklärung des Einsatzortes. Dank der 40 Minuten Flugzeit des M30, die auch unter realistischen Bedingungen zu erreichen sind, kann das Gerät längere Zeit über der Einsatzstelle verbleiben.

Sobald die Akkus leer sind muss nur kurz gelandet werden, um die Akkus im Hot Swap Verfahren zu tauschen, ohne die Drohne deaktivieren zu müssen. Das sorgt für besonders kurze Standzeiten.

Bei nun einsetzendem Regen konnten sowohl die M30, als auch die neue RC Plus ihre Wetterfestigkeit unter Beweis stellen. Trotz Regen, kalter Finger und Handschuhe ist die Drohne perfekt über Knöpfe zu bedienen. Alle wichtigen Funktionen können geschalten werden, ohne dass der Touchscreen genutzt werden muss. Gerade mit Handschuhen eine wesentliche Erleichterung. Wie schon die Vorgängerin, verfügt die RC Plus über einen wechselbaren Stützakku und kann damit im Dauerbetrieb laufen.

Zuletzt wurde noch ein Personensuche-Szenario geübt. Wie bei DJI Enterprise Produkten üblich, verfügt natürlich auch die M30 Serie über eine Flugplanungssoftware.

Kurz ein Suchraster angelegt und die Drohne in die Luft geschickt. Dank Wärmebildkamera ist das Ziel schnell gefunden. Mit der Zoomkamera kann wiederum die Wärmesignatur geprüft und das Ziel identifiziert werden.

Über das Luftbild werden die Kameraden zum Opfer gelotst und die Übung nach Abtransport beendet werden.

Die Übung war damit ein voller Erfolg. Das Geräte konnte seine Einsatztauglichkeit bei allen Witterungsbedingungen unter Beweis stellen.

Der neue M30T wird mit Sicherheit in Zukunft das im BOS Bereich am häufigsten angefragte Gerät sein!

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